Du willst Rasenkanten, Gestrüpp und schwer erreichbare Ecken sauber schneiden, ohne Kabelsalat, Benzingeruch oder ständiges Nachladen. Doch zwischen Akkuspannung, Schnittkreis, Laufzeit, Gewicht und stark schwankenden Preisen ist kaum auf den ersten Blick erkennbar, welcher Akku-Freischneider wirklich zu deinem Garten passt. In diesem Artikel erfährst du, worauf es beim Kauf ankommt, welche Modelle sich lohnen und wie du Fehlkäufe sowie unnötige Kosten vermeidest.
Der beste Akku-Freischneider im Vergleich:
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Kaufratgeber: Der beste Akku-Freischneider
Ein Akku-Freischneider ist eine praktische Lösung für alle, die hohes Gras, Wildwuchs, Rasenkanten oder schwer zugängliche Gartenbereiche ohne Kabel und ohne Abgase bearbeiten möchten. Im Vergleich zu kabelgebundenen Geräten bietet er deutlich mehr Bewegungsfreiheit, während er gegenüber benzinbetriebenen Varianten leiser, wartungsärmer und meist einfacher zu starten ist.
Damit ein Akku-Freischneider wirklich zum eigenen Garten passt, sollte man vor dem Kauf nicht nur auf die reine Leistung achten. Entscheidend sind auch Akkulaufzeit, Schneidsystem, Ergonomie, Gewicht, Sicherheitsausstattung und die Frage, welche Arbeiten regelmäßig anfallen.
Für welche Arbeiten eignet sich ein Akku-Freischneider?
Ein Akku-Freischneider eignet sich besonders gut für Grundstücke, auf denen ein normaler Rasenmäher an Grenzen stößt. Dazu gehören Rasenkanten entlang von Wegen, Mauern, Beeten und Zäunen, aber auch Hanglagen, Böschungen, verwinkelte Flächen oder Bereiche rund um Bäume und Sträucher.
Leichtere Geräte sind ideal für gepflegte Gärten, in denen vor allem Gras und weicher Bewuchs gekürzt werden sollen. Kräftigere Akku-Freischneider kommen auch mit dichterem Wildwuchs, höherem Gras und kräftigeren Pflanzenstängeln zurecht. Für sehr dickes Gestrüpp, verholztes Material oder großflächige professionelle Einsätze kann allerdings ein besonders leistungsstarkes Gerät oder ein anderes Schneidwerkzeug erforderlich sein. Wenn regelmäßig auch stärkere Äste oder Holzarbeiten anfallen, kann ergänzend eine Akku-Kettensäge für Gartenarbeiten sinnvoll sein.
Leistung und Drehzahl richtig einschätzen
Die Leistung eines Akku-Freischneiders zeigt sich nicht nur in technischen Zahlen, sondern vor allem darin, wie konstant das Gerät unter Last arbeitet. Ein gutes Modell sollte auch bei dichterem Gras nicht sofort an Drehzahl verlieren. Wichtig ist eine ausreichende Motorkraft, damit der Schneidfaden oder das Messer sauber durch den Bewuchs zieht.
Eine hohe Drehzahl kann für saubere Schnitte sorgen, ist aber nicht allein entscheidend. Ebenso wichtig ist, dass Motor, Schneidkopf und Akku gut aufeinander abgestimmt sind. Bei einfachen Rasenkanten reicht oft eine moderate Leistung. Wer regelmäßig hohes Gras oder kräftigeren Bewuchs schneidet, sollte auf ein stärkeres Gerät mit stabiler Kraftentfaltung achten.
Praktisch ist eine variable Geschwindigkeitsregelung. Damit lässt sich die Leistung an die jeweilige Aufgabe anpassen. Für dünnes Gras genügt eine niedrigere Stufe, was Akku spart und leiser arbeitet. Für dichten Bewuchs kann kurzzeitig mehr Leistung abgerufen werden.
Akkuspannung, Akkukapazität und Laufzeit
Der Akku ist eines der wichtigsten Kaufkriterien. Er entscheidet darüber, wie lange und wie kraftvoll gearbeitet werden kann. Die Akkuspannung gibt grob an, wie leistungsfähig das System ausgelegt ist. Höhere Spannung kann mehr Kraft ermöglichen, ist aber nur dann sinnvoll, wenn auch Motor und Schneidsystem entsprechend hochwertig sind.
Die Akkukapazität beeinflusst vor allem die Laufzeit. Je höher die Kapazität, desto länger kann in der Regel gearbeitet werden. Allerdings steigt mit größeren Akkus oft auch das Gewicht. Für kleine Gärten genügt häufig ein kompakter Akku. Für größere Flächen oder längere Arbeitseinsätze ist ein Akku mit höherer Kapazität empfehlenswert.
Wichtig ist auch die Ladezeit. Wenn der Akku sehr lange lädt, kann das bei größeren Flächen störend sein. Wer regelmäßig länger arbeitet, sollte überlegen, ob ein zweiter Akku sinnvoll ist. So lässt sich mit einem Akku arbeiten, während der andere geladen wird.
Schneidsystem: Faden, Messer oder beides?
Akku-Freischneider arbeiten meist mit einem Schneidfaden, einem Kunststoffmesser, einem Metallmesser oder einer Kombination verschiedener Schneidwerkzeuge. Welches System am besten geeignet ist, hängt stark vom Einsatzzweck ab.
Ein Fadenkopf eignet sich sehr gut für Rasenkanten, weiches Gras und Arbeiten in der Nähe von Mauern, Zäunen oder Beeteinfassungen. Der Faden ist flexibel und verzeiht leichte Kontakte mit Hindernissen besser als ein starres Messer. Allerdings nutzt er sich ab und muss regelmäßig nachgeführt oder ersetzt werden.
Kunststoffmesser schneiden oft effizienter als ein dünner Faden und sind für etwas kräftigeren Bewuchs geeignet. Sie können jedoch brechen oder sich schneller abnutzen, wenn sie häufig auf Steine, Mauern oder harte Hindernisse treffen.
Metallmesser sind für dichteren Bewuchs, kräftige Pflanzenstängel und anspruchsvollere Arbeiten gedacht. Sie bieten mehr Durchzug, erfordern aber auch mehr Vorsicht. In steinigem Gelände oder nahe empfindlicher Oberflächen sollten sie nur mit Bedacht eingesetzt werden.
Besonders vielseitig sind Geräte, bei denen sich verschiedene Schneidaufsätze wechseln lassen. Wer nur Rasenkanten pflegen möchte, braucht diese Flexibilität nicht unbedingt. Wer dagegen unterschiedliche Gartenbereiche bearbeitet, profitiert von einem wechselbaren Schneidsystem.
Schnittbreite und Flächenleistung
Die Schnittbreite bestimmt, wie viel Fläche mit einem Schwung bearbeitet wird. Eine größere Schnittbreite ist bei weitläufigem Gras und größeren Grundstücken von Vorteil, weil schneller gearbeitet werden kann. Gleichzeitig benötigt ein breiter Schneidkreis mehr Leistung und kann den Akku stärker belasten.
Für kleine Gärten, schmale Wege und präzise Kantenarbeiten ist eine geringere Schnittbreite oft angenehmer. Das Gerät lässt sich besser kontrollieren und kommt leichter in enge Bereiche. Für größere Flächen oder hohes Gras ist eine breitere Arbeitsfläche sinnvoller.
Beim Kauf sollte man daher nicht automatisch zur größten Schnittbreite greifen. Entscheidend ist, ob eher präzise oder flächig gearbeitet werden soll.
Gewicht und Ergonomie
Ein Akku-Freischneider wird über längere Zeit getragen und geführt. Deshalb ist das Gewicht ein zentrales Kriterium. Ein schweres Gerät kann bei längeren Einsätzen schnell ermüden, besonders wenn auch der Akku viel wiegt. Gleichzeitig darf ein Gerät nicht zu leicht und instabil wirken, wenn kräftiger Bewuchs geschnitten werden soll.
Achte auf eine gute Gewichtsverteilung. Ein ausgewogenes Gerät lässt sich leichter führen als eines, bei dem Motor oder Akku stark nach hinten oder vorne ziehen. Ein verstellbarer Zusatzgriff hilft, die Arbeitsposition an die eigene Körpergröße und Haltung anzupassen.
Bei längeren Einsätzen ist ein Tragegurt sehr empfehlenswert. Er entlastet Arme, Schultern und Rücken. Besonders bei leistungsstärkeren Geräten sollte ein komfortabler Gurt vorhanden oder zumindest nachrüstbar sein.
Griffsystem und Bedienkomfort
Das Griffsystem beeinflusst, wie kontrolliert und angenehm sich der Akku-Freischneider führen lässt. Ein Rundgriff ist kompakt und eignet sich gut für verwinkelte Bereiche, Kanten und kleinere Gärten. Ein Zweihandgriff bietet mehr Kontrolle bei größeren Flächen und kräftigerem Bewuchs, benötigt aber etwas mehr Platz beim Arbeiten.
Wichtig sind gut erreichbare Bedienelemente. Ein sicherer Startmechanismus verhindert unbeabsichtigtes Einschalten. Gleichzeitig sollte das Gerät nicht umständlich zu bedienen sein. Idealerweise lassen sich Leistungsstufen, Ein-/Ausschalter und Sicherheitssperre intuitiv bedienen.
Auch die Vibrationen spielen eine Rolle. Ein hochwertiger Akku-Freischneider sollte möglichst ruhig laufen. Starke Vibrationen ermüden die Hände und können bei längerer Nutzung unangenehm werden.
Fadennachstellung und Wechsel der Schneidwerkzeuge
Bei Geräten mit Fadenkopf ist die Fadennachstellung wichtig. Sehr komfortabel ist eine automatische oder halbautomatische Nachführung, bei der der Faden während der Arbeit verlängert werden kann. Das spart Zeit und verhindert häufige Unterbrechungen.
Auch der Wechsel der Fadenspule sollte unkompliziert sein. Wenn das Einlegen eines neuen Fadens zu aufwendig ist, wird die Nutzung im Alltag schnell lästig. Achte deshalb auf ein System, das ohne komplizierte Schritte funktioniert.
Bei Geräten mit Messeraufsatz sollte der Werkzeugwechsel sicher und stabil gelöst sein. Die Schneidwerkzeuge müssen fest sitzen und dürfen sich während der Arbeit nicht lockern. Gleichzeitig sollte der Wechsel nicht unnötig kompliziert sein, wenn verschiedene Aufgaben regelmäßig anfallen. Für die Pflege scharfer Schneidwerkzeuge lohnt sich außerdem ein Blick auf einen passenden Messerschärfer für saubere Schnitte.
Sicherheit beim Arbeiten
Ein Akku-Freischneider kann Steine, Erde, Pflanzenreste oder kleine Äste wegschleudern. Deshalb ist eine stabile Schutzhaube unverzichtbar. Sie sollte ausreichend groß sein, ohne die Sicht auf den Arbeitsbereich zu stark einzuschränken.
Ein guter Sicherheitsschalter verhindert, dass das Gerät versehentlich startet. Besonders wichtig ist das beim Transport, beim Wechseln des Schneidwerkzeugs oder beim Einsetzen des Akkus.
Beim Arbeiten sollten immer Schutzbrille, festes Schuhwerk und lange Kleidung getragen werden. Bei lauteren Geräten ist auch Gehörschutz sinnvoll. Wer mit Messern oder in dichtem Bewuchs arbeitet, sollte zusätzlich auf Handschuhe achten. Gerade bei längeren Gartenarbeiten kann ein bequemer In-Ear-Gehörschutz angenehmer sein als sperrige Alternativen.
Lautstärke und Nachbarschaftstauglichkeit
Akku-Freischneider sind meist deutlich leiser als benzinbetriebene Geräte, aber nicht lautlos. Die tatsächliche Lautstärke hängt von Motor, Drehzahl und Schneidsystem ab. Ein Fadenkopf erzeugt oft ein anderes Geräusch als ein Messeraufsatz.
Für Wohngebiete ist ein leises Gerät von Vorteil. Wer regelmäßig früh morgens, abends oder am Wochenende arbeitet, sollte besonders auf einen moderaten Geräuschpegel achten und lokale Ruhezeiten beachten.
Eine variable Drehzahl kann auch hier helfen. Für leichte Arbeiten muss nicht immer die maximale Leistung genutzt werden, wodurch Geräuschentwicklung und Akkuverbrauch sinken.
Verarbeitung und Haltbarkeit
Ein guter Akku-Freischneider sollte robust verarbeitet sein. Besonders stark belastet werden Schneidkopf, Schaft, Griffverbindungen und Schutzhaube. Diese Teile sollten stabil wirken und nicht wackeln oder sich leicht verbiegen.
Ein teilbarer Schaft kann praktisch sein, wenn das Gerät platzsparend gelagert oder transportiert werden soll. Allerdings sollte die Verbindung stabil sein, damit beim Arbeiten kein Spiel entsteht.
Auch die Qualität der Akkukontakte ist wichtig. Der Akku sollte fest sitzen und sich nicht durch Vibrationen lösen. Gleichzeitig sollte er sich einfach einsetzen und entnehmen lassen.
Wartung und Pflege
Ein Vorteil von Akku-Freischneidern ist der geringe Wartungsaufwand. Es gibt keinen Kraftstoff, keinen Ölwechsel und meist weniger Verschleißteile als bei benzinbetriebenen Geräten. Trotzdem sollte das Gerät regelmäßig gereinigt werden.
Nach dem Einsatz empfiehlt es sich, Grasreste, Erde und Pflanzenteile vom Schneidkopf und der Schutzhaube zu entfernen. Das verbessert die Funktion und verlängert die Lebensdauer. Messer sollten regelmäßig auf Beschädigungen geprüft werden. Stumpfe oder beschädigte Schneidwerkzeuge reduzieren die Leistung und können unsicher werden.
Akkus sollten trocken, frostfrei und nicht dauerhaft vollständig entladen gelagert werden. Extreme Hitze und Kälte können die Lebensdauer verkürzen. Wer den Akku über längere Zeit nicht nutzt, sollte ihn gemäß den allgemeinen Pflegehinweisen für Lithium-Ionen-Akkus lagern.
Akkusystem und Kompatibilität
Wenn bereits andere Akku-Gartengeräte vorhanden sind, kann es sinnvoll sein, auf ein kompatibles Akkusystem zu achten. So lassen sich Akkus und Ladegeräte eventuell für mehrere Geräte nutzen. Das spart Kosten und reduziert die Anzahl der Ladegeräte.
Wichtig ist aber, dass die Kompatibilität nicht das einzige Kaufargument ist. Ein Akku-Freischneider muss trotzdem zur geplanten Aufgabe passen. Ein vorhandener Akku bringt wenig, wenn das Gerät für dichten Bewuchs zu schwach ist oder die Laufzeit nicht ausreicht.
Ersatzteile und Zubehör
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob typische Verschleißteile leicht erhältlich sind. Dazu gehören Fadenspulen, Ersatzfaden, Messer, Schutzhauben oder Gurte. Ein günstiges Gerät kann langfristig unpraktisch werden, wenn Zubehör schwer zu bekommen oder teuer ist.
Auch sinnvolles Zubehör kann die Nutzung verbessern. Dazu zählen Ersatzakkus, Schnellladegeräte, Tragegurte, Schutzbrillen, robuste Arbeitshandschuhe und passende Schneidwerkzeuge für verschiedene Einsätze. Wer zusätzlich Äste, Triebe oder Sträucher zurückschneiden möchte, kann eine Akku-Astschere für präzise Rückschnitte als ergänzendes Gartenwerkzeug einplanen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
Beim Preis sollte nicht nur das Gerät selbst betrachtet werden. Entscheidend ist, ob Akku und Ladegerät enthalten sind oder separat gekauft werden müssen. Ein scheinbar günstiger Akku-Freischneider kann am Ende deutlich teurer werden, wenn notwendiges Zubehör fehlt.
Für kleine Gärten und gelegentliche Arbeiten reicht oft ein einfacheres Modell. Wer regelmäßig größere Flächen, hohes Gras oder dichteren Bewuchs schneidet, sollte mehr Wert auf Leistung, Akkukapazität, Ergonomie und robuste Verarbeitung legen.
Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bedeutet nicht automatisch den niedrigsten Preis. Es bedeutet, dass Leistung, Ausstattung, Haltbarkeit und Bedienkomfort sinnvoll zum eigenen Bedarf passen.
Welche Art Akku-Freischneider passt zu welchem Garten?
Für kleine Stadtgärten, kurze Rasenkanten und gelegentliche Pflegearbeiten genügt meist ein leichter Akku-Freischneider mit Fadenkopf. Hier zählen vor allem geringes Gewicht, einfache Bedienung und gute Manövrierbarkeit.
Für mittelgroße Gärten mit regelmäßigem Rasenschnitt an Kanten, Beeten und Zäunen lohnt sich ein Gerät mit stärkerem Akku, verstellbarem Griff und solider Schnittbreite. Eine gute Fadennachstellung spart im Alltag viel Zeit.
Für große Grundstücke, Hanglagen oder dichten Wildwuchs sollte ein kräftiger Akku-Freischneider gewählt werden. Empfehlenswert sind dann ein leistungsfähiger Akku, ein komfortabler Tragegurt, ein stabiler Schaft und die Möglichkeit, unterschiedliche Schneidwerkzeuge zu nutzen. Für grobe Arbeiten an Holz oder kräftigen Stämmen kann zusätzlich eine Spaltaxt für schwere Gartenarbeiten nützlich sein.
Wichtige Kaufkriterien im Überblick
Beim Kauf eines Akku-Freischneiders solltest du vor allem darauf achten, dass Leistung und Schneidsystem zu deinem Garten passen. Für weiches Gras reicht ein Fadenkopf häufig aus, während dichter Bewuchs ein stärkeres Gerät und gegebenenfalls ein Messer erfordert.
Ebenso wichtig sind Akkulaufzeit und Ladezeit. Für kleine Flächen genügt eine kompakte Akkulösung, für größere Einsätze ist ein stärkerer Akku oder ein Zweitakku sinnvoll. Das Gerät sollte außerdem ergonomisch sein, gut in der Hand liegen und nicht zu schwer werden.
Achte zusätzlich auf stabile Verarbeitung, eine zuverlässige Schutzhaube, einfache Wartung und gut verfügbare Ersatzteile. Ein Akku-Freischneider wird im Garten oft unter anspruchsvollen Bedingungen genutzt, daher zahlen sich robuste Materialien und ein durchdachtes Bedienkonzept langfristig aus.
Warum man dieser Bewertung vertrauen kann
Diese Bewertung basiert auf einer praxisnahen Betrachtung der wichtigsten Eigenschaften, die bei Akku-Freischneidern im Alltag tatsächlich relevant sind. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne Produktversprechen, sondern Kriterien, die sich beim Arbeiten im Garten direkt bemerkbar machen: Schneidleistung, Laufzeit, Handhabung, Sicherheit, Wartung und Eignung für unterschiedliche Grundstücksgrößen.
Praxisorientierte Einschätzung statt reiner Technikdaten
Technische Angaben allein sagen oft wenig darüber aus, wie angenehm ein Akku-Freischneider im Alltag wirklich ist. Eine hohe Drehzahl oder große Schnittbreite klingt zunächst überzeugend, kann aber Nachteile haben, wenn das Gerät dadurch schwerer, lauter oder weniger präzise wird.
Deshalb berücksichtigt diese Bewertung sowohl technische Merkmale als auch praktische Fragen. Dazu gehört zum Beispiel, ob ein Gerät über längere Zeit ermüdungsarm geführt werden kann, ob der Akku zur Grundstücksgröße passt und ob sich Schneidwerkzeuge einfach wechseln lassen.
Berücksichtigung typischer Gartensituationen
Bei der Einschätzung wurden verschiedene Nutzungsszenarien einbezogen. Dazu zählen kleine gepflegte Gärten, mittelgroße Grundstücke mit regelmäßiger Kantenpflege sowie größere Flächen mit höherem Gras oder dichterem Bewuchs.
Ein Akku-Freischneider muss nicht in jeder Situation maximale Leistung bieten. Viel wichtiger ist, dass er zum jeweiligen Einsatz passt. Ein leichtes Gerät kann für einen kleinen Garten die bessere Wahl sein als ein besonders kräftiges Modell, das unnötig schwer und teuer ist. Umgekehrt reicht ein einfaches Gerät für anspruchsvolle Flächen oft nicht aus.
Fokus auf langfristigen Nutzen
Neben der direkten Schneidleistung spielt auch die langfristige Nutzbarkeit eine große Rolle. Ein guter Akku-Freischneider sollte nicht nur beim ersten Einsatz überzeugen, sondern auch nach vielen Arbeitsgängen zuverlässig funktionieren.
Darum fließen Aspekte wie Ersatzteilversorgung, Akkupflege, Reinigungsaufwand, robuste Bauweise und Zubehörverfügbarkeit in die Bewertung ein. Gerade bei Gartengeräten zeigt sich Qualität oft erst nach längerer Nutzung, wenn Schneidkopf, Akku, Griffverbindungen und Schaft regelmäßig belastet werden.
Keine Orientierung an einzelnen Namen oder Werbeaussagen
Diese Kaufberatung bleibt bewusst allgemein und unabhängig von konkreten Produktnamen, Modellbezeichnungen oder Marken. Dadurch liegt der Fokus auf den Eigenschaften, die Käufer selbst prüfen können. Das hilft dabei, verschiedene Akku-Freischneider objektiver miteinander zu vergleichen.
Statt sich von einzelnen Werbeversprechen leiten zu lassen, sollte man prüfen, ob das Gerät zur eigenen Fläche, zur Art des Bewuchses und zur gewünschten Arbeitsdauer passt. Genau diese alltagsnahen Kriterien bilden die Grundlage dieser Bewertung.
FAQ
Wie viel Akkulaufzeit braucht ein Akku-Freischneider?
Das hängt von der Größe der Fläche und der Art des Bewuchses ab. Für kleine Gärten und kurze Rasenkanten reicht oft eine moderate Laufzeit. Wer größere Flächen, hohes Gras oder dichten Bewuchs bearbeiten möchte, sollte auf einen Akku mit höherer Kapazität achten oder einen zweiten Akku einplanen.
Wichtig ist auch, dass die Laufzeit bei hoher Belastung kürzer ausfallen kann als bei leichtem Gras. Deshalb sollte man bei anspruchsvollen Arbeiten immer etwas Reserve einplanen.
Ist ein Akku-Freischneider stark genug für hohes Gras?
Ja, ein ausreichend kräftiger Akku-Freischneider kann hohes Gras gut schneiden. Entscheidend sind Motorleistung, Akkusystem, Schnittbreite und das passende Schneidwerkzeug. Für weiches hohes Gras reicht häufig ein stabiler Fadenkopf. Bei dichterem oder kräftigerem Bewuchs kann ein Messeraufsatz sinnvoll sein.
Für sehr verholztes Gestrüpp oder besonders harte Pflanzenstängel ist jedoch nicht jeder Akku-Freischneider geeignet. In solchen Fällen sollte ein leistungsstarkes Gerät mit geeignetem Schneidsystem gewählt werden.
Was ist besser: Faden oder Messer?
Ein Faden ist ideal für Rasenkanten, weiches Gras und Arbeiten in der Nähe von Mauern, Zäunen oder Beeten. Er ist flexibel und verursacht bei leichtem Kontakt mit Hindernissen meist weniger Schäden.
Ein Messer eignet sich besser für kräftigeren Bewuchs, dichte Pflanzen und höheres Gras. Es arbeitet effizienter bei widerstandsfähigem Material, erfordert aber mehr Vorsicht. Für viele Gärten ist ein Gerät mit wechselbarem Schneidsystem besonders praktisch.
Wie schwer sollte ein Akku-Freischneider sein?
Das ideale Gewicht hängt davon ab, wie lange und wie intensiv gearbeitet wird. Für kurze Einsätze und kleine Gärten ist ein leichtes Gerät angenehmer. Für kräftigere Arbeiten darf der Freischneider etwas schwerer sein, sollte aber gut ausbalanciert sein.
Bei längeren Einsätzen ist ein Tragegurt sehr hilfreich. Er verteilt das Gewicht besser und entlastet Arme, Schultern und Rücken.
Worauf sollte man bei der Sicherheit achten?
Wichtig sind eine stabile Schutzhaube, ein zuverlässiger Sicherheitsschalter und ein sicher sitzender Akku. Beim Arbeiten sollten außerdem Schutzbrille, festes Schuhwerk und lange Kleidung getragen werden.
Besonders bei Messern oder dichtem Bewuchs ist Vorsicht geboten, da Steine, Pflanzenteile oder kleine Äste weggeschleudert werden können. Vor dem Start sollte der Arbeitsbereich daher möglichst von losen Steinen und harten Gegenständen befreit werden.









